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Ziele und
Inhalte
Mit der nahenden Rückkehr in das Heimatland sind für
die Absolventen häufig Probleme verbunden, die Ängste
und Unsicherheit hervorrufen. Neben kulturellen Hürden stehen
Rückkehrende oft vor dem Problem, eine Arbeit zu finden
und finanzielle Engpässe überbrücken zu müssen.
Diese Aspekte bestimmen den Inhalt der Seminarfolge Rückkehr
in die Heimat im Arbeitsbereich Reintegration.
Mittels einer problemorientierten
Vorbereitung versucht das Seminar Lösungsansätze für
eine erleichterte Rückkehr in die Heimat aufzuzeichnen.
Die bei der Rückkehr auftretenden Probleme der sozialen
und vor allem wirtschaftlichen sowie beruflichen Reintegration
werden eingehend besprochen.
Das Seminar bietet
praktische Anregungen und Tipps für die Vorbereitung auf
die Heimkehr sowie Orientierungshilfen auf den Arbeitsmärkten
der Heimatländer. Schwerpunkte sind die Arbeitssuche nach
dem Ende des Studiums und die Möglichkeit der Gutachtertätigkeit.
Darüber hinaus dient das Seminar dem Austausch von Erfahrungen
und Erwartungen der TeilnehmerInnen untereinander.
Die TeilnehmerInnen
Die 15 Teilnehmer stammten aus vier Ländern und kamen von
Hochschulen aus dem Saarland, Hessen und Rheinland Pfalz. Die
Herkunftsländer waren Kamerun, China, Benin und Palästina.
Alle Teilnehmer befanden sich im Hauptstudium oder hatten das
Studium bereits beendet.
Die Referentin
Die Referentin, Dr. Karin Lutze, ist Projektleiterin bei der
Arbeitsgemeinschaft Entwicklung und Fachkräfte (AGEF) in
Berlin.
Programmverlauf
Die Einführung in die Thematik begann am Freitag Abend mit
einer intensiven Diskussion mit Unterstützung des STUBE-Lokalkomitees
und Studierenden, die vor kurzem von einer Zwischenheimreise
zurückgekehrt sind.
Nach der Vorstellungsrunde
am nächsten Morgen, in der die Teilnehmerinnen auch ihre
Zielsetzung und Fragestellung zum Seminar thematisierten, und
einigen einführenden Informationen, beschäftigte sich
die Referentin mit Änderungen, die sich durch das Zuwanderungsgesetz
ergeben haben. Danach folgte eine Diskussion der Vor- und Nachteile
von Integration in Deutschland bzw. Reintegration im Heimatland,
in deren Verlauf man unter den Teilnehmern viele Übereinstimmungen
feststellen konnte, die aber auch individuell verschiedene Erwartungen
und Wertigkeiten für das weitere Leben aufzeigte.
Die Referentin stellte
einige Unterstützungsprogramme für Rückkehrer
vor, danach ging Sie noch genauer auf die Arbeitsmöglichkeit
als Gutachter in der Entwicklungszusammenarbeit ein.
Die Teilnehmer
erhielten im Lauf des Tages viele Informationen und auch Kontaktadressen,
die helfen sollen, die Reintegration zu erleichtern und Nachkontakte
zu pflegen, darüber hinaus konnten auch individuelle Fragen
beantwortet werden.
Bewertung
Die Seminarbewertung durch die Teilnehmer fiel durchweg sehr
positiv aus, besonders gut wurde die Referentin Frau Dr. Lutze
beurteilt.
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