STUBE Rheinland - Pfalz / Saarland
Seminar-Berichte

STUBE-Seminar

"Rückkehr in die Heimat"

vom 08. - 10. November 2002 am ZEDW in Saarbrücken
 

Ziele und Inhalte
Mit der nahenden Rückkehr in das Heimatland sind für die Absolventen häufig Probleme verbunden, die Ängste und Unsicherheit hervorrufen. Neben kulturellen Hürden stehen Rückkehrende oft vor dem Problem, eine Arbeit zu finden und finanzielle Engpässe überbrücken zu müssen. Diese Aspekte bestimmen den Inhalt der Seminarfolge „Rückkehr in die Heimat“ im Arbeitsbereich Reintegration.

Mittels einer problemorientierten Vorbereitung versucht das Seminar Lösungsansätze für eine erleichterte Rückkehr in die Heimat aufzuzeichnen. Die bei der Rückkehr auftretenden Probleme der sozialen und vor allem wirtschaftlichen sowie beruflichen Reintegration werden eingehend besprochen.

Das Seminar bietet praktische Anregungen und Tipps für die Vorbereitung auf die Heimkehr sowie Orientierungshilfen auf den Arbeitsmärkten der Heimatländer. Schwerpunkte sind die Arbeitssuche nach dem Ende des Studiums und die Möglichkeit der Gutachtertätigkeit. Darüber hinaus dient das Seminar dem Austausch von Erfahrungen und Erwartungen der TeilnehmerInnen untereinander.

Die TeilnehmerInnen
Die 15 Teilnehmer stammten aus vier Ländern und kamen von Hochschulen aus dem Saarland, Hessen und Rheinland Pfalz. Die Herkunftsländer waren Kamerun, China, Benin und Palästina. Alle Teilnehmer befanden sich im Hauptstudium oder hatten das Studium bereits beendet.

Die Referentin
Die Referentin, Dr. Karin Lutze, ist Projektleiterin bei der Arbeitsgemeinschaft Entwicklung und Fachkräfte (AGEF) in Berlin.

Programmverlauf
Die Einführung in die Thematik begann am Freitag Abend mit einer intensiven Diskussion mit Unterstützung des STUBE-Lokalkomitees und Studierenden, die vor kurzem von einer Zwischenheimreise zurückgekehrt sind.

Nach der Vorstellungsrunde am nächsten Morgen, in der die Teilnehmerinnen auch ihre Zielsetzung und Fragestellung zum Seminar thematisierten, und einigen einführenden Informationen, beschäftigte sich die Referentin mit Änderungen, die sich durch das Zuwanderungsgesetz ergeben haben. Danach folgte eine Diskussion der Vor- und Nachteile von Integration in Deutschland bzw. Reintegration im Heimatland, in deren Verlauf man unter den Teilnehmern viele Übereinstimmungen feststellen konnte, die aber auch individuell verschiedene Erwartungen und Wertigkeiten für das weitere Leben aufzeigte.

Die Referentin stellte einige Unterstützungsprogramme für Rückkehrer vor, danach ging Sie noch genauer auf die Arbeitsmöglichkeit als Gutachter in der Entwicklungszusammenarbeit ein.

Die Teilnehmer erhielten im Lauf des Tages viele Informationen und auch Kontaktadressen, die helfen sollen, die Reintegration zu erleichtern und Nachkontakte zu pflegen, darüber hinaus konnten auch individuelle Fragen beantwortet werden.

Bewertung
Die Seminarbewertung durch die Teilnehmer fiel durchweg sehr positiv aus, besonders gut wurde die Referentin Frau Dr. Lutze beurteilt.

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