| STUBE Rheinland - Pfalz / Saarland |
| Seminar-Berichte |
|
Sachbericht zum BPSA-Seminar
vom 9.12.2006 Ort: KHG Kaiserslautern Thema: Vor- und Nachbereitungsseminar für Berufsbegleitende Praktika und Studienaufenthalte (BPSA) Zielgruppe: TeilnehmerInnen des BPSA-Programmes von STUBE Rheinland-Pf./Saarland Lernziel: Reflexion und Erfahrungsaustausch über die politische, wirtschaftliche und soziale Lage in den jeweiligen Heimatländern der 3. Welt und die daraus resultierenden Konse¬quen¬zen für die Informationsgewinnung, Machbarkeiten, Verhaltensstrategien usw. bei dem Errei¬chen des individuellen Ziels der BPSA-Reise (z.B. Datenerhebung für Diplomarbeit, Prakti¬kum, Orientierung auf dem Arbeitsmarkt) TeilnehmerInnenzahl: 6 + 1 (Leitung) Das Seminar hat wie im Programm vorgesehen stattgefunden. Das Seminarkonzept der früheren Seminare wurde auch in diesem Jahr übernommen. Die ge¬mein¬same Teilnahme von Studierenden, die ihre BPSA-Reise entweder vor- oder nach¬be¬rei¬ten ist sehr sinnvoll. Die individuellen Berichte mit der Möglichkeit zu Nachfragen schafft schnell eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre, die gegenseitige Beratung ermöglicht. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Erarbeitung der mit dem Heimataufenthalt verbundenen Ziele gelegt. Die Mehrheit der TeilnehmerInnen war aus Westkamerun, wodurch sich die Diskussion haupt¬sächlich um die Situation in dem zentralafrikanischen Land drehte. Insbesondere wurde festgestellt, dass das Leben in Kamerun sehr teuer geworden ist. Als Student aus Deutschland fällt es schwer, alte Beziehungen aufleben zu lassen, das geht oft nur über die Familie. Ohne Beziehungen haben Bewerbungen oft keinen Erfolg bzw. man wird gar nicht erst vorgelassen um seine Bewerbung abzugeben. In kleinerern Firmen gibt es oft auch keine Personalverantwortlichen. Die TeilnehmerInnen waren sehr interessiert an dem Bericht einer kolumbianischen Rückkehrerin, die als Ethnologin eine Feldstudie für ihre bevorstehende Diplomarbeit in Ruanda durchgeführt hat. Bemerkenswert war die gute Planung und Vorbereitung sowie das geschickte Ausnutzen weniger vorhandener Kontakte in Ruanda. Es stellte sich allerding heraus, dass solche Projekte mit Kosten verbunden sind, die derzeit nicht durch STUBE-Mittel abgedeckt werden können und Studierende nach ihrer Rückkehr vor gewaltige finanzielle Probleme stellen. |
| Startseite |