Was
bedeutet "STUBE"?
STUBE
steht für STUdienBEgleitprogramm. Es ist ein
Programm der evangelischen und katholischen Kirchen für
Studierenden aus Entwicklungsländern. Es wird von den Bundesländern
Rheinland-Pfalz und Saarland gefördert. Träger von
STUBE Rheinland-Pfalz / Saarland ist die Arbeitsstelle Entwicklungsbezogene
Bildungsarbeit im Missionarisch-Ökumenischen Dienst.
Ziel
des Programms ist die Förderung des entwicklungspolitischen
Bewusstseins. Es beinhaltet Seminare zur Orientierung für
StudienanfängerInnen in Deutschland, Seminare mit entwicklungspolitisch
relevanten Themen, die Förderung von berufsvorbereitenden
Praktika und Studienaufenthalten im Heimatland sowie Re-Integrations-Maßnahmen.
STUBE
gibt es in unterschiedlichen Trägerschaften und Arbeitsweisen
in fast allen Bundesländern
Wie
arbeitet STUBE Rheinland-Pfalz / Saarland?
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Die lokalen STUBE-Veranstalter (ESGn, KHGn) sind in einem Beirat
vertreten, der sich einmal im Semester trifft. Der Beirat plant
das Semesterprogramm.
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Vor Ort bieten die lokalen STUBE-Mitglieder u.a. folgende Veranstaltungen
an: Seminare und Tagungen, Vorträge und Diskussionen, Einzelberatung,
Winter- u. Sommerakademien.
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Die STUBE-Arbeit lebt von:
a)
der Partizipation von Studierenden aus Entwicklungsländern
an der Planung und Durchführung von Veranstaltungen,
b) der Kooperation unterschiedlicher Institutionen aus
den Bereichen Hochschule und Entwicklungsarbeit und
c) der Prozeßorientierung. Ihre Ziele und Schwerpunkte
werden ständig im Gespräch mit Studierenden auf ihre
Relevanz hin überprüft.
Welche
Ziele hat STUBE?
Drei
Erfahrungen und Einsichten liegen der Arbeit von STUBE zugrunde:
1.)
Die Studiengänge an deutschen Universitäten und Fachhochschulen
sind den Anforderungen der Industrienationen angepaßt.
Die Studieninhalte entsprechen nur bedingt den entwicklungspolitischen
Anforderungen und Bedürfnissen ausländischer Studierender.
2.)
Die Rückkehr der ausländischen Studierenden in ihre
Heimatländer nach einem erworbenen Studienabschluß
in Deutschland ist oft mit erheblichen Problemen verbunden.
3.)
Häufig werden entwicklungspolitisch relevante Tätigkeiten
in den jeweiligen Heimatländern durch ausländische
Fachkräfte besetzt.
STUBE
möchte dazu beitragen,
-
den ausländischen Studierenden die Orientierung im Studienland
Deutschland zu erleichtern;
- die sozialen und ökonomischen Strukturen in Deutschland
kennenzulernen und Technologien und Entwicklungskonzepte daraufhin
zu überprüfen, ob sie dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung
entsprechen;
- entwicklungspolitische Ansätze und Kompetenz in Theorie
und Praxis zu vermitteln;
- den wissenschaftlichen, berufsbezogenen und sozialen Kontakt
der ausländischen Studierenden mit ihren Heimatländern
aufrecht zuerhalten;
- die soziale und berufliche Reintegration nach dem Studienabschluß
in Deutschland zu unterstützen;
- die Kooperation zwischen Personen und Institutionen, die in
der Entwicklungsarbeit tätig sind, zu vertiefen.

1.
Orientierungsveranstaltungen
bereiten die Studierenden am Anfang ihres Studiums auf die Arbeitstechniken
an Hochschulen und das Leben in Deutschland vor.
2.
Fachveranstaltungen
behandeln entwicklungsrelevante Themen (z.B. Sonnenenergie, alternative
Ab-fallentsorgung, Entwicklungspolitik).
3.
Zwischenheimreisen
dienen Forschungsprojekten und der beruflichen Kontaktpflege
im Heimatland.
4.
Reintegrationsmaßnahmen
unterstützen die soziale und berufliche Wiedereingliederung
im Heimatland
5.
Lokalkomitees
vereinigen aktive Studierende auf örtlicher Ebene zum Erfahrungsaustausch
und zur Planung und Durchführung eigener Veranstaltungen.
STUBE
ist offen für weitere Kooperationspartner
STUBE
Rheinland-Pfalz / Saarland lebt vom Engagement der örtlichen
Veranstalter. Jede ESG, KHG, Hochschuleinrichtung oder entwicklungspolitisch
orientierte Gruppe, die sich die Grundsätze von STUBE zu
eigen macht, kann als Seminarveranstalter fungieren und über
den Beirat die Gesamtarbeit mitgestalten und -verantworten. Unterbringungs-,
Reise-, Fremdhonorar- und Materialkosten werden über die
staatlichen und kirchlichen Zuschüsse finanziert, wenn der
personelle und ideelle Aufwand für Planung, Durchführung
und Nacharbeit der Veranstaltungen als Eigenleistung erbracht
wird.
Flyer
"Was ist STUBE?":
Word-Datei
PDF-Datei
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